„Digitale Lösungen in der Versorgung: Bedeutung von Interoperabilität bei der elektronischen Datenhaltung“

Projektwerkstatt

In der Gesundheitsversorgung bietet die Digitalisierung große Chancen für Jung und Alt. Die Digitalisierung hilft, Krankheiten früher zu erkennen, die Dauer der Klinikaufenthalte zu verkürzen und durch Telemedizin, Apps oder Pflegeroboter länger selbstbestimmt mobil zu leben. Der Grad der Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung in Sachsen ist aktuell noch gering. Wohingegen in europäischen Nachbarländern Telemonitoring, Video-Sprechstunden und elektronische Patientenakten oft schon Standard sind und entsprechend auch vergütet werden. Auch hervorragende innovative Versorgungslösungen schaffen es bisher nur schwer, in die Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu gelangen. Das mag unter anderem an der Komplexität der Vergütungsstrukturen, an der Vielzahl der Beteiligten und an fehlenden Standards für den Austausch von Daten liegen.

Verschiedene gesetzliche Maßnahmen, wie u.a. das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG), sollen nun die digitale Entwicklung gezielt vorantreiben. Auch gehören seit etwa einem halben Jahr Digitale-Gesundheits-Anwendungen (DIGA) zum Behandlungsspektrum. Namhafte Experten diskutierten bei der Projektwerkstatt Ende März über aktuelle Umsetzungen, Potentiale und Herausforderungen. Entscheidend war dabei vor allem die Akzeptanz bei Ärzten und Patienten. Welche Erfahrungen haben Unternehmen damit gesammelt und wie läuft der Vertrieb in Praxen als auch die Abrechnung mit den Kassen?

Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr führen die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und der HEALTHY SAXONY - Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft e. V. fand am   29. März 2021 die Projektwerkstatt „Digitale Lösungen in der Versorgung: Bedeutung von Interoperabilität bei der elektronischen Datenhaltung“ durch. Vertreter des HEALTHY SAXONY - Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft e. V. diskutierten die neuen Herausforderungen und wie diese auch unter ökonomischen und gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten nutzbringend umgesetzt werden können.

Vertretern aus Industrie, Wissenschaft, Dienstleistung, Gesundheitswirtschaft, Politik und Anwendern waren zum Austausch und interessanten Diskussionen  eingeladen.

Vorträge:

Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG): Was ist möglich und wie sieht aktuell die Umsetzung aus? Welche Lösungen werden bereits angeboten? Welche Kriterien setzt das KHZG an?
Dr. Stephan Helm, Geschäftsführer, Krankenhausgesellschaft Sachsen e.V.

Status Quo – Überblick zum aktuellen Stand der DIGA`s
Martin Blaschka, Leiter Innovationsnetzwerk & Veranstaltungen, WIG2 Institut

Digitale Anwendung jenseits des DIGA-Verzeichnis
Florian Meißner, Geschäftsführer, vital.services GmbH 

      

PROGRAMM

Weitere Informationen    

    

KONTAKT:

Andrea Schlütter
Branchenleiterin Life Sciences
Tel: +49 351 21 38 133
E-Mail