Zahlen und Daten

Die Gesundheitswirtschaft in Sachsen hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Es wurde beständig Personal aufgebaut und die Bruttowertschöpfung ist gestiegen. Trotz wachsendem Wirtschaftsfaktor, weist die sächsische Gesundheitswirtschaft aber auch noch große Entwicklungspotentiale auf.

Die sächsische Gesundheitswirtschaft ist in den Bereichen Medizintechnik, Pharmatechnologie und Biomedizin vor allem durch viele Kleinunternehmen geprägt. Bei den Betrieben der Medizintechnik und der Biotechnologie (Forschung und Entwicklung) überwiegen die Standorte Leipzig, Chemnitz und Dresden.

In Sachsen ist die Gesundheitswirtschaft mit einem Wertschöpfungsanteil von 12,3 % und einem Produktionsanteil von 9,3 % ein bedeutender wirtschafts- aber auch arbeitsmarktpolitischer Faktor.

Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft (%), 2010

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Quelle: Dr. M. Schneider, Dr. U. Hofmann, Dipl.-Kfm. T. Krauss, A. Köse, Prof. Dr. A. Karmann, Dr. A. Werblow, Dipl.-Vw O. Fiala, Dipl.-Vw. I. Weinhold (2012) Gesundheitswirtschaft in Sachsen, Endbericht der BASYS Beratungsgesellschaft für angewandte Systemforschung und des Gesundheitsökonomischen Zentrums der TU Dresden (GÖZ) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, Augsburg / Dresden

Fast jeder siebte Erwerbstätige arbeitet in und für die Gesundheitswirtschaft, das sind rund 291.000 Menschen.

Etwa 221.000 Erwerbstätige sind im Kernbereich der Gesundheitswirtschaft also im eigentlichen Gesundheits- und Sozialwesen, tätig. Der Bereich der "Dienstleistungen stationärer Einrichtungen“ hat mit 93.000 Erwerbstätigen die größte Bedeutung. An zweiter Stelle steht mit rund 88.000 erwerbstätigen Personen der Bereich der "Dienstleistungen nicht-stationärer Einrichtungen“. In der Erweiterten Gesundheitswirtschaft sind etwa 70.000 Beschäftigte tätig.

Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft (%), 2010

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Quelle: Dr. M. Schneider, Dr. U. Hofmann, Dipl.-Kfm. T. Krauss, A. Köse, Prof. Dr. A. Karmann, Dr. A. Werblow, Dipl.-Vw O. Fiala, Dipl.-Vw. I. Weinhold (2012) Gesundheitswirtschaft in Sachsen, Endbericht der BASYS Beratungsgesellschaft für angewandte Systemforschung und des Gesundheitsökonomischen Zentrums der TU Dresden (GÖZ) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, Augsburg / Dresden

Der Produktionswert der sächsischen Gesundheitswirtschaft erreichte im Jahr 2010 ein Niveau von 12,41 Mrd. EUR im Kernbereich und 3,45 Mrd. EUR in der Erweiterten Gesundheitswirtschaft. Die patientenbezogenen, medizinisch-orientierten stationären und ambulanten Versorgungsstrukturen des Kernbereichs sind quantitativ deren wichtigster Bereich.

Produktionswert der Sächsischen Gesundheitswirtschaft (Mio. EUR), 2010

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Quelle: Dr. M. Schneider, Dr. U. Hofmann, Dipl.-Kfm. T. Krauss, A. Köse, Prof. Dr. A. Karmann, Dr. A. Werblow, Dipl.-Vw O. Fiala, Dipl.-Vw. I. Weinhold (2012) Gesundheitswirtschaft in Sachsen, Endbericht der BASYS Beratungsgesellschaft für angewandte Systemforschung und des Gesundheitsökonomischen Zentrums der TU Dresden (GÖZ) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, Augsburg / Dresden