eMMa

Patientenzentriertes eMedikationsmanagement als Add‐on zum bundeseinheitlichen Medikationsplan

eMMA

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Das Vorhaben eMMa: „Patientenzentriertes eMedikationsmanagement als Add‐on zum bundeseinheitlichen Medikationsplan“ ist ein Verbundprojekt, welches für den Zeitraum August 2017 bis Juli 2020 vom Freistaat Sachsen und der EU gefördert wird. 

Ziel des Vorhabens ist die Verbesserung der Arzneimittel-Therapiesicherheit mittels eines eMedikationsmanagements. Dafür werden im Projektverlauf plattformneutrale, den Medikationsplan ergänzende Mehrwertdienste entwickelt, erprobt und evaluiert.

 

Projektpartner

  • Zentrum für Arzneimittelsicherheit Leipzig (ZAMS) des Universitätsklinikum Leipzig und der Universität Leipzig
    (Arzneimittelsicherheit unter Routinebedingungen)
  • vital services GmbH
    (technisches interoperables Ecosystem)
  • Universitätsrechenzentrum (URZ) der Universität Leipzig
    (Informations- und Wissensmanagement)
  • HEALTHY SAXONY – Verein zur Förderung der Gesundheitswirtschaft e.V.
    (Koordination & Organisation)

 

Assoziierte Partner

  • Medizinische Fakultät: Selbstständige Abteilung für Allgemeinmedizin
  • Institut für Angewandte Informatik e.V.
  • Sana Geriatriezentrum Zwenkau

 

Projektansatz

Die Nichteinhaltung von Medikationsplänen belastet unser Gesundheitssystem unnötig. Schlechte Einhaltung der Medikation ist beispielweise Ursache für ca. 10 bis 25 Prozent der Pflegeheim‐ und Krankenhauseinweisungen sowie für ca. 30 bis 50 Prozent des Therapieversagens.

Zu den inhaltlichen Herausforderungen gehört vor allem die Einbindung des Patienten selbst. Durch die Selbstbefähigung des Patienten sollen Abweichungen von der ärztlichen Verordnung vermieden und der Therapieerfolg verbessert werden. Technisch herausfordernd für ein abgestimmtes eMediaktionsmanagement sind sowohl die Einbeziehung des Patienten als auch dessen weitere Gesundheitsversorger, wie Krankhäuser oder Pflegeinrichtungen.

Inwiefern das interdisziplinäre eMediaktionsmanagement und für welche Patienten es erfolgreich angewendet werden kann, soll die begleitende prospektive kontrollierte Interventionsstudie des Zentrums für Arzneimittelsicherheit im Projektverlauf untersuchen.

 

Webseite

 

Kontakt

Annette Hoh
Projektmanagerin
Tel: +49 (0)341 2120713  
annette.hoh(at)med-in-leipzig.de
www.healthy-saxony.com